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Jüdisches Museum - Kollegienhausfassade mit Haupteingang


Grafik 1 - Eingang


Grafikbeschreibung


Die Grafik Nummer eins zeigt die barocke Fassadenansicht des ehemaligen Kollegienhauses, dem heutigen Haupteingang zum gesamten Jüdischen Museum. Das Gebäude ist gelb.


Die zweigeschossige Dreiflügelanlage ist in elf Achsen unterteilt. Die Mittelachse ist übergiebelt und hat im unteren Geschoss ein Durchfahrtstor. Über diesem befindet sich ein Balkon mit Flügeltüren, die im oberen Bereich einen Rundbogen bilden. Die Glasfenster sind grau dargestellt. Im darüber liegenden Giebelfeld ist ein Wappen zu erkennen, das den Bau als königliche Institution auswies. Auf den Giebelschrägen befinden sich allegorische Figuren der Justitia und der Caritas. Sie sind vereinfacht in schwarz dargestellt. Das Mansardendach ist durch vier Fenster, sogenannte Lukarnen, gegliedert und der Dachfirst trägt vier Schornsteinköpfe.


Vor dem Gebäude befindet sich eine breite Rampe mit Balustrade, die sich zur Mittelachse erhöht. Sie ist weiß dargestellt, mit grauen Unterteilungen, die Ziegelsteine andeuten.


Im Erdgeschoss ist zwischen den Fenstern die sogenannte Putzbänderung als horizontale schwarze Linien zu erkennen. Bei dieser Putzbänderung der Fassade werden Linien in den Putz hineingezogen, um eine optische Struktur zu gestalten. Die Obergeschossfassade ist dagegen glatt verputzt. Die einzelnen Achsen der Fassade, werden senkrecht, über beide Geschosse, durch angedeutete eckige Säulen, sogenannte Pilaster, mit kapitellartigen Bekrönungen unterteilt. Die äußeren Flügel haben in jedem Geschoss zwei Fenster, der Flügel zur Mitte hin zeigt drei Fenster. Sie sind durch Segmente unterteilt, hier schwarz auf grau dargestellt. Direkt unterhalb des Daches, in der Gebälkzone, sind vier Schmuckelemente zu erkennen.