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Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin


Kurz nach der Wende fanden sich in Ost-Berlin Künstler und Intellektuelle zusammen, um nach Mitteln und Wegen für den Erhalt und Neuaufbau der Berliner Kulturlandschaft zu suchen. Man beschloss, die Aufbruchsstimmung der Stunde Null zu nutzen und eine Interessensvertretung ins Leben zu rufen.
Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, Künste und Künstler gleichermaßen zu unterstützen.
Zu den Begründern der ersten Stunde zählen u.a. Christa Wolf, Fritz Cremer, Herrmann Beyer, Lothar Trolle, Fritz Marquardt, Christoph Hein und Heiner Müller.
Inzwischen hat der Verein 20 bewegte Jahre hinter sich und ist ein fester Bestandteil der dezentralen Berliner Kulturszene geworden. Kontinuierlich und stadtweit unterstützt Förderband e.V. Ideen, Initiativen und Projekte mit künstlerischen, kulturellen und gemeinwesenorientierten Zielen. U.a. ist Förderband e.V. Träger des Theaterhauses Mitte und zeichnete als Veranstalter verantwortlich für Ausstellungs- und Kunstprojekte wie Reservoir I – X in den Wasserspeichern im Prenzlauer Berg (ab 1995).
In Kooperation mit der UdK und Schulen entstand 2006 im Museum für Kommunikation das multimediale Ausstellungsprojekt „Lebenswege – Jugendliche auf der Suche nach ihren Wurzeln“, beispielhaft einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Vereins, nämlich die Unterstützung kultureller Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, abbildend.
Die Verbesserung der kulturellen Teilhabe von Menschen mit Behinderung und sozialen Schwierigkeiten rundet den Wirkungskreis von Förderband e.V. ab und fand mit der Veröffentlichung des Reise- und Kulturführers für Blinde und Sehbehinderte im Herbst 2008 einen ersten Höhepunkt.

Seit 2008 koordiniert Förderband e.V. im Auftrag des Senats von Berlin die Initiative Berliner Kulturarbeit.

Förderband, Berliner Kulturarbeit:  www.foerderband.org