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Kontakt


BVG Call Center
Telefon: 030 / 19 44 9
Telefax: 030 / 25 64 92 5 6
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Erreichbar in der Zeit von
Montag bis Donnerstag 7.00 – 23.00 Uhr
Freitag 7.00 – 24.00 Uhr
Samstag 0.00 – 24.00 Uhr
Sonntag 0.00 – 23.00 Uhr


Unter der Telefonnummer 030 / 25 62 20 96 können Sie Auskünfte über aktuelle Aufzugsstörungen in der Berliner U-Bahn erhalten.


Internet
www.bvg.de

Hier finden Sie unter dem Menüpunkt „Barrierefrei durch Berlin“ eine erste Orientierung über das Angebot der BVG sowie weiterführende Links.

www.vbbonline.de

Hier finden Sie unter dem Menüpunkt „Fahrpläne --> Info für behinderte Reisende“ Informationen für mobilitätseingeschränkte Reisende im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)

www.fahrinfo-berlin.de/barrierefrei/bin/

Hier können Sie per Internet gezielt barrierefreie Verbindungen im Öffentlichen Verkehrsnetz Berlins erfragen.


BVG barrierefrei


Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind bestrebt, mobilitätseingeschränkten Fahrgästen die Nutzung ihrer Verkehrsmittel und Bahnhöfe ohne fremde Hilfe zu ermöglichen. Das Angebot der BVG für blinde und sehbehinderte Fahrgäste umfasst unter anderem regelmäßige Mobilitätstrainings sowie barrierefreie Fahrzeuge und Bahnhöfe. Wenn Sie Hilfe an komplizierten Umsteigebahnhöfen benötigen oder eine Begleitung bei der Nutzung der öffentlichen Berliner Verkehrsmittel zu einem bestimmten Ziel wünschen, können Sie den kostenlosen Bus und Bahn Begleitservice, den die Verkehrsbetriebe Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der BVG anbieten, nutzen. Von der BVG als barrierefrei ausgezeichnete Fahrzeuge oder Bahnhöfe erfüllen grundsätzlich folgende Kriterien: Es gibt ein spezielles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Fahrgäste. Außerdem werden visuelle Anzeigen für Hörgeschädigte angeboten und Rollstuhlfahrer können die Fahrzeuge ohne fremde Hilfe benutzen.


Die Berliner S-Bahn wird von einem eigenständigen Verkehrsunternehmen, der S-Bahn Berlin GmbH, betrieben. Aber auch hier gilt: Barrierefreie Fahrzeuge und Bahnhöfe sind mit einem Blindenleitsystem ausgestattet.


Das Informations-, Leit- und Orientierungssystem für blinde und sehbehinderte Menschen wurde gemäß der Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt, die im Jahre 1992 vom Senat beschlossen wurden, aufgebaut und wird bei Umbau-, Neubau- oder Renovierungsarbeiten ständig erweitert. Es besteht aus circa 38 cm breiten Leitstreifen aus hellen Keramikfließen, die mit markanten Längsrillen versehen sind und in einem Abstand von 70 cm parallel zur Bahnsteigkante verlaufen. Zusätzlich gibt es Aufmerksamkeitsfelder aus Metall vor Treppen, Aufzügen sowie Zu- und Abgängen. Alle Bahnsteige, abgesehen von denen, die in absehbarer Zeit für Baumaßnahmen anstehen, sind mit schwarz-weißen Bahnsteigkantenmarkierungen versehen. Bei den Treppen ist die erste und letzte Stufe kontrastreich markiert. Die Steuertasten in den Aufzügen sind in Braille beschriftet und akustische Signale und Ansagen geben weitere Informationen. Tunnelgänge sowie alle Bereiche eines Bahnhofs werden außerdem im Rahmen eines Sonderaufhellungsprogrammes besser ausgeleuchtet.


U-Bahn:

Bis zum Ende des Jahres 2007 sind insgesamt 90 U-Bahnhöfe in Berlin mit diesem Leit- und Orientierungssystem ausgestattet worden. Die Verfügbarkeit der U-Bahnhöfe mit Blindenleitsystem kann der Darstellung der einzelnen U-Bahnlinien auf der Internetseite der BVG entnommen werden.


Straßenbahn:

Barrierefreie Straßenbahnen werden auf neun MetroTram- und fünf Straßenbahnlinien eingesetzt. Neben den Fahrzeugen sind auch etliche Haltestellen zum barrierefreien Einstieg und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet worden.
Die Verfügbarkeit der Straßenbahn-Haltestellen mit Blindenleitsystem kann der Darstellung der einzelnen Straßenbahnlinien auf der Internetseite der BVG entnommen werden.


Omnibus:

Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Buslinien mit barrierefreien Bussen bedient.
Es besteht außerdem die Möglichkeit in den Tarifgebieten B und C auf allen Buslinien ab 20 Uhr (einschließlich Nachtlinien) auch zwischen den Haltestellen auszusteigen, indem Sie dem Busfahrer vor Abfahrt von der vorigen Haltestelle sagen, wo Sie aussteigen möchten