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Station Windharfe am See


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Die Windharfe besteht aus zwei rostigen, mehr als mannshohen gebogenen Eisenplatten, zwischen denen die klingenden Saiten gespannt sind. Die Saiten können also nicht ertastet werden. Auf der Seeseite befindet sich eine Sitzbank mit Seeblick. Eine der Stahlplatten bildet die Rückenlehne. Hier nehmen Sie bitte Platz.

 

Vielleicht macht das Geräusch von auffliegenden Enten die Nähe zum See spürbar.  Er bedeckt etwa ein Viertel der Parkfläche und wird über ein Pumpwerk aus drei verschiedenen Quellen gespeist. Die Tiefbrunnen fördern das Wasser aus einer Tiefe von 30 Metern an die Oberfläche. Mit dem Aushub des künstlich angelegten Sees wurde die Hügellandschaft des Parks gestaltet, die sich dem Gehenden über das Gefälle der Wege mitteilt.

 

Zur Linken befindet sich das architektonisch phantasievoll gestaltete Hauptcafé des Britzer Gartens, das „Café am See“. Zu diesem führt eine Wegbeschreibung am Ende des Rundweges. Eingebettet in die Erhebungen am Seeufer ist das Café in seiner muschelartig-organischen Form zu einem Teil der Hügellandschaft geworden.

 

Direkt gegenüber am westlichen Seeufer ragen die Spitzen einer auffälligen Brücke in den Himmel. Die so genannte „Rhizomatische Hauptbrücke“ ist das Wahrzeichen des Britzer Gartens. Weithin sichtbar markiert sie die Mitte des Parks. Die Überquerung der Brücke ist – wie für die meisten Besucher – auch Teil unseres Rundwegs.

 

Zur Rechten erhebt sich ein Hügel mit einem einzelnen Baum, der als einer von wenigen hier schon stand, als die ursprünglich landwirtschaftliche Fläche in 5 jähriger Arbeit zu einem Park umgestaltet wurde. Dabei wurden über 6.000 Bäume gepflanzt und 1 Million m3 Erde bewegt.