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Britzer Garten - Einführung / Info


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Die Parkanlage des Britzer Garten liegt als eine grüne Oase im Süden Berlins im Stadtteil Neukölln und wurde 1985 als Gelände der Bundesgartenschau eröffnet. Sie hat eine Größe von 90 Hektar, wovon 10 Hektar durch eine ausgedehnte Seenlandschaft mit Gebirgsbach, Feuchtbiotop, Wasserfall und verschiedenen Quellen gebildet werden. Drei Haupthügel prägen das landschaftliche Bild des Gartens, der mit seinen zahlreichen Attraktionen und Freizeitangeboten viele Besucher anlockt.

 

Der Park wurde als „Kosmologischer Garten“ ausgewiesen, da er mit Europas größter Sonnenuhr, einem Mondplatz und verschiedenen Kunstwerken die kosmologische Dimension aufscheinen lässt, in der Natur und Mensch verankert sind. Im Jahr 2002 wurde er unter die 10 schönsten Gärten Deutschlands gewählt.

 

 

Die ausführliche Wegbeschreibung soll es den blinden und sehbehinderten Besuchern ermöglichen, dem Rundweg ohne Begleitung zu folgen. Die Einladung zu diesem Abenteuer findet in der grünen Landschaft des Britzer Gartens einen Ort, an dem die Natur mit ihren vielfältigen Eindrücken zugleich als ein gestalteter und geordneter Raum klare Orientierungen bietet. Der See, den der Rundweg umkreist, wird zum wichtigsten räumlichen Bezugspunkt. Er prägt die landschaftliche Atmosphäre des Parks und bildet eine Art leeren Raum, um den sich die Wege und ihre Stationen ordnen.

 

Die Wanderung führt zu drei bemerkenswerten Skulpturen. Die Namen der Kunstwerke sind „La Belle Jardinière“ ( von Herbert Press) „Steinhaus mit Seelenloch“ (von Hanns-Jörg Voth) und „Der Libellenthron“ (von Karina Raeck). Die sogenannte „Rhizomatische Hauptbrücke“ des Britzer Gartens stellt in ihrer künstlerischen Gestaltung einen ergänzenden Pol dar, der auch im metaphorischen Sinn eine Brücke bilden könnte.

 

Die Idee des „Kosmologischen Gartens“ stammt von drei Berliner Architekten. Ihr Entwurf erstritt im bundesweiten Ideenwettbewerb allerdings nur den fünften Platz. Er wurde jedoch von Wolfgang Miller, dem ausführenden Landschaftsarchitekten, umgesetzt und kam also durch die Hintertür doch noch zur Verwirklichung. So ist im Berliner Süden nicht nur ein Naherholungsgebiet für die damals noch vom Umland abgeschnittenen West-Berliner entstanden, sondern ein kontemplativer Landschaftsraum, zu dessen Entdeckung der Parkbesucher eingeladen ist.

 

Die Texte zu den Hörstationen schrieb Jörn Cammert. Sie werden von Bettina Schubert gelesen. Die Wegbeschreibungen, die Sie von einer Station zur nächsten führen, liest Michael Stoerzer.

 

Allgemeine Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 030 / 700906-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Auf der Homepage www.gruen-berlin.de können Sie sich über aktuelle Veranstaltungen informieren.

 

Öffnungszeiten des Britzer Gartens: April bis September 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Oktober bis März 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, November bis Februar 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr