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Kontakt

 

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH
Wegelystraße 1
10 62 3 Berlin
Telefon: 030/ 39 00 90
Fax: 030 / 39 00 92 99


E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 10 - 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen


Ansprechpartner für die Voranmeldung: Frau Cordula Rossi, Tel. 030/ 39 00 92 93
Die Führung kostet 45 Euro Führungspauschale zuzüglich des Eintrittes von 10 Euro pro Person.
Führungsgröße der Gruppe von 1 bis maximal 20 Personen. Schwerbehinderte ab 50% sind ermäßigt auf 5 Euro, der Begleiter zahlt auch den ermäßigten Preis von 5 Euro.

 


Führung durch die Königliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM)

 

Die KPM bietet eine Führung speziell für Blinde an. Geboten wird ein eineinhalbstündiger Rundgang, bei dem der Herstellungsprozess von der Tonmasse bis zur Bemalung erläutert wird. Dabei gibt es viel zu riechen und anzufassen. 1763 erwarb Friedrich der Große die Berliner Porzellanmanufaktur und bis heute steht die KPM, als ältestes produzierendes Unternehmen Berlins, für eine der weltweit führenden Marken feinsten Porzellans. Die KPM fertigt ihre Produkte nach überlieferten, traditionellen Fertigungsmethoden fast ausschließlich in Handarbeit. Diese manufakturelle Produktionsweise und die aufwendigen Dekorationen garantieren den Unikatcharakter jedes einzelnen Stückes. Die Dekore der KPM werden in Freihand-Malerei gefertigt, so zum Beispiel Gold-, Blumen-, Früchte-, Tier- und Landschaftsmalereien.

 

Das Kernstück der Führung ist die historische Ringkammerofenhalle mit aufwendig gestalteter Präsentation. In den einzelnen, stillgelegten Öfen wird dem Besucher der Entstehungsprozess des kostbaren Porzellans nahe gebracht. Jeder einzelne Schritt zur Herstellung des Porzellans wird ausführlich von dem freundlichen Personal erläutert und die Materialien können ganz in Ruhe angefasst und untersucht werden. So hat der Besucher die Möglichkeit die Grundstoffe der Porzellanmasse zu ertasten, vom flüssigen bis hin zum festen Zustand. An den einzelnen unfertigen Porzellanbeispielen kann er auch die verschiedenen aufeinander folgenden Brennzustände ertasten, bis hin zur fertigen Porzellankanne.

 

In einem Arbeitsraum der Porzellanmalerinnen wird der Besucher vom Geruch der verschiedenen Öle zum Anmischen der Farben überwältigt. Nelkenöl und Terpentinöl erzeugen den typischen Duft der Porzellanmalerei. Die Malerinnen beantworten dabei hilfsbereit alle aufkommenden Fragen. Danach hat man die Möglichkeit einzelne Objekte der Manufaktur zu ertasten. Dazu kann man sich in Ruhe hinsetzten und die kostbaren Werke erforschen. Zum Ende der interessanten Führung hat man einen umfassenden Eindruck über die Entstehung des Porzellans gewonnen.

 

Wegbeschreibung vom S-Bahnhof Tiergarten (S5,S7, S9) zur Königlichen Porzellan- Manufaktur (KPM), Wegelystraße 1, 10 62 3 Berlin

 

Am Leitsystem bis zum Ende des Bahnsteiges in Fahrtrichtung Spandau/Potsdam/Westkreuz. 180-Grad-Drehung. Etwa 40 Meter weiter bis zum zweiten Aufmerksamkeitsfeld. Der erste Treppenabgang endet in einer Eingangshalle. Rechts entlang. Einige Meter weiter. Der zweite Treppenabgang endet auf dem Fußgängerweg.

 

Links entlang. Rechter Hand Bachstraße. Einige Meter weiter (Achtung: Straßenkante mit Fahrrädern möbliert!) bis zur T-Kreuzung Bachstraße/Straße des 17. Juni. An der taktil-akustischen Ampel die Bachstraße mit Fahrradwegen und Fußgängerinsel überqueren. Rechts entlang. Rechter Hand Bachstraße.
Etwa 50 Meter weiter bis zur T-Kreuzung Bachstraße/Wegelystraße. Poller. Links entlang. Rechter Hand Wegelystraße. Etwa 50 Meter weiter (Achtung: Straßenkante mit Baumscheiben!) bis zur ersten Einfahrt. Achtung: Poller! Etwa 50 Meter weiter bis zur zweiten Einfahrt. Achtung: Poller! Etwa zwanzig Meter weiter bis zur dritten Einfahrt. Achtung: Poller! Die Einfahrt überqueren. Poller. Links entlang. Rechter Hand Fahrradständer. Einige Meter weiter (Achtung: Terrassenbereich möbliert!) ist die Königliche Porzellan-Manufaktur.

 

Vier Stufen. Wenige Schritte weiter. Glastür. Vertikaler Metallgriff. Wenige Schritte weiter bis zum Kassenbereich.