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Museum der Dinge – eine kurze Einführung


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Das 1973 gegründete Werkbundarchiv kann seit 2007 seine Arbeit in einem eigenen Museum präsentieren. Die Institution gliedert sich in das Archiv und die Objektsammlung – das Museum der Dinge.


Das Werkbundarchiv verfügt inzwischen über etwa 35.000 Dokumente und etwa 20.000 Objekte, die die Aktivitäten des Deutschen Werkbundes dokumentieren. In einer 600 Quadratmeter großen, ehemaligen Fabrikhalle werden etwa 50 Prozent der Objekte ausgestellt. Mit dieser Ausstellung soll die Arbeit des Deutschen Werkbundes erlebbar gemacht werden. Dank des großen Engagements der Kuratorinnen Renate Flagmeier und Imke Volkers wurde eine Führung entwickelt, die viele der ansonsten hinter Glasvitrinen stehenden Objekte greifbar und begreifbar werden lassen.


Lassen Sie sich überraschen von der Formenvielfalt der gezeigten Alltagsgegenstände und von so manchem ungewöhnlichen Design. Hautnah werden Sie mit den Gedanken und Ideen des Werkbundes in Berührung kommen. Sowohl die vom Werkbund entworfenen und produzierten Gegenstände, als auch die Objekte, gegen die er anging, werden durch Ihre Hände gehen.


Anlässlich der Ausstellung „Kampf der Dinge“ - eine Ausstellung im 100. Jahr des deutschen Werkbunds (in der Zeit vom 29. Juni 2007 bis 31. Mai 2008) besuchte Jessica Schröder das Museum der Dinge und hat anschließend über ihre Erfahrung berichtet. Auch wenn die Ausstellung natürlich längst Geschichte ist, so vermittelt der Text immer noch sehr gut, worauf es für eine blinde Besucherin ankommt, wenn sie sich den Dingen nähert.


Hören sie selbst - hier auf unserer Website.